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Purtscher Relations lud zur zweiten Tafelrunde: ÖVP-Klubobmann und -Mediensprecher Kalrheinz Kopf bat NEWS-Chef Wolfgang Ainetter zum Interview.

,Perspektivenwechsel ‘

Eine handverlesene Gästeschar - nicht mehr als 35 -, eine gesetzte Tafel in der Beletage des Palais Todesco vis à vis der Staatsoper, ein feines Dinner von Hausherrn Gerstner und zwei hochkarätige Gesprächspartner in völlig verdrehten Rollen - das sind die Eckpunkte von Carola Purtschers Tafelrunde, die am 20. Februar 2013 zum zweiten Mal über die Bühne ging. Es ist beileibe nicht der einzige Network-Abend einer PR-Agentur, ganz sicher aber ein einzigartiger, garantieren doch die verkehrten Interviews einen substanziellen Perspektivenwechsel mit einigen Hoppalas, ungeahnt ehrlichen Aussagen und plötzlicher Selbstreflexion. Den Auftakt machte im September 2012 ORF-Journalistin Ingrid Thurnher, die sich den Fragen des ehemaligen Raiffeisen-Generalanwalts Christian Konrad stellte.

Nervös und ehrlich

Diesmal in vertauschten Rollen: ÖVP-Klubobmann und -Mediensprecher Karlheinz Kopf mit Wolfgang Ainetter, dem Chefredakteur von NEWS. Dabei trafen nicht nur ein gewichtiger (Medien-)Politiker und Top-Journalist aufeinander, sondern auch ein Vorarlberger auf einen Tiroler, was dem Abend zusätzliche Würze verlieh. Die Nervosität war den beiden an diesem Abend in ihren ungewohnten Rollen anzusehen - und sie war keinem der beiden peinlich. Natürlich hatte Kopf das gewisse NEWS-Cover im Gepäck, mit dem das Magazin das bevorstehende Ende der ÖVP in Form einer Parte verkündet hatte. Die Fragen und Antworten drehten sich stark um die Grenzen des Boulevards und des investigativen Journalismus - Ainetter verbrachte wertvolle Jahre an der Seite von Alfred Worm, war schließlich bei der Bild-Zeitung und dann bei der Gratiszeitung Heute.

Eine Kostprobe für den Spirit des Abends: Warum er überhaupt Journalist wurde, wird Ainetter von Kopf gefragt. Die Arbeit für die Schülerzeitung wäre der einzige Weg gewesen, sich in dem strengen katholischen Tiroler Internat vor der Machtausübung der Erzieher und Professoren zu schützen. Kopf fragt nach: "Sie blieben aber auch nach der Schule Journalist - vor wem müssen Sie sich heute schützen?" Ainetter: "Vor Politikern."

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